Description
Die orthodoxe Wirtschaftswissenschaft erklärt dieses Phänomen der Konjunkturzyklen, indem sie von fiktivem Wohlstand und Überproduktion spricht, und gelangt zu der seltsamen Schlussfolgerung, dass es logisch und natürlich sei, dass Menschen neben überquellenden Lagerbeständen an Hunger und Elend sterben. Ich für meinen Teil bin zu dem Schluss gekommen, dass die sogenannte moderne Wirtschaftswissenschaft ein Phänomen darstellt, das dem der Malerei ähnelt, die bärtige „Hippie”-Intellektuelle als ultramodern und Archäologen als uralt bezeichnen. Mit anderen Worten: Es handelt sich um einen gigantischen „Bluff”, den fast niemand zu entlarven wagt, aus Angst, in den Augen der konformistischen Masse, die etablierte Ideen verehrt, als Unwissender, Rückständiger usw. zu gelten.
Denn, was auch immer man dazu sagen mag, es ist nicht natürlich – und daher auch nicht möglich -, dass Menschen an Hunger und Elend sterben, weil sie zu viele Konsumgüter produziert haben.
Tatsächlich mindert jede Ausgabe neuer Geldmenge – unabhängig davon, wer sie vornimmt – den Wert des bereits im Umlauf befindlichen Geldes. Diejenigen, die das Geld bereits vor der Ausgabe oder Emission neuer Geldmenge im Besitz hatten, erleiden einen offensichtlichen Verlust; und sie werden sich dieses Verlusts bewusst, wenn sie feststellen, dass die Preise gestiegen sind und ihr Geld folglich weniger wert ist.




























